Keramische SiC-Kühlmasse KERAMFORM F3
Die Notwendigkeit bei einem Gußstück, die Erstarrung
zu beschleunigen, teils um ein dichteres Gefüge, teils
um eine höhere Härte zu erzielen, ist bekannt.
Den früher allgemein üblichen Kokillen aus Gußeisen
gegenüber haben sich keramische
Kühlplatten auf
SiC-Basis als überlegen und auch wirtschaftlicher erwiesen.
Bei verwickelten Gußstücken stößt die
Verwendung derartiger keramischer Kühlplatten wegen
ihrer zwangsläufig festliegenden rechteckigen Abmessungen
auf Schwierigkeiten.
Der Forderung der Praxis entsprechend wurden die formbaren,
keramischen Kühlmassen entwickelt, die gegenüber
den keramischen Kühlplatten den Vorteil bieten, unabhängig
vom Profil des Gußstückes an jeder Stelle anwendbar
zu sein.
Die Kühlwirkung hängt vom Grade der Verdichtung
und von der Stärke der angelegten Schicht ab. Sie wird
aber in jedem Fall geringer sein als die der gebrannten keramischen
Kühlplatte. Wichtiger als dieser Umstand ist aber die
Tatsache, daß KERAMFORM F3 eine nachdrückliche, örtliche
Verdichtung des Gusses bewirkt.
KERAMFORM F3 zerfällt nach dem Guß,
ohne die Qualität des Formsandes zu beeinträchtigen
und wird entweder mit Kaltharz oder CO2 gehärtet.
Zwei Beispielzeichnungen sollen die Verwendung von KERAMFORM
F3 bei dickwandigen Gußstücken erläutern.
Wesentlich war die Vermeidung von Porosität im Gußstück,
wie sie früher häufig auftrat.
KERAMFORM F3
wird entweder in einen
herkömmlichen
Kern eingebaut
|
oder in Gestalt von Vollkernen in die Form eingelegt
|
 |
 |
Die praktische Handhabung rundet das Bild dieser keramischen
SiC-Kühlmasse ab. Zu weiteren Informationen dient Ihnen
unsere Gebrauchsanweisung für
die Bindesysteme Wasserglas-CO2 und Furan- bzw. Phenolharz.
Weitere ausführliche Informationen und das aktuelle
Sicherheitsdatenblatt finden Sie in unserer kompletten Produktmappe,
welche Sie unter dem Menupunkt Download-Produktinfos herunterladen
können. Gerne senden wir Ihnen auch unsere Unterlagen
per Post zu. Wir bitten hierzu um Ihre schriftliche Anforderung.
|